Forellenspringen in der Abenddämmerung

Vorbei an brennenden Plastikhaufen – in der Ukraine gibt es keine Müllverwertungsanlagen – ziehen wir an unserem 7. Tag weiter zum nächsten Betrieb, einer Forellenzucht Goluba nyva.

Mykhailo zieht hier in circa 10 Becken 3 verschiedene Arten Forellen für den ukrainischen Markt und für eine Fischfabrik in Polen. Durch Zugang zu einer Quelle können die Becken stetig mit frischem Quellwasser gespeist werden, denn Forellen brauchen sehr sauerstoffreiches Wasser. Eine Reinigungsanlage für das verschmutzte Wasser gibt es leider noch nicht, daher muss Mykhailo auch einen erhöhten Steuersatz zahlen. In Zukunft soll allerdings ein Teich zur natürlichen Reinigung angelegt werden. Der Teichschlamm kann dann wiederum an Düngemittelproduzenten wie Bio Active geliefert werden. Stolz füttert der Betriebsleiter Mykhailo mit dem aus Deutschland importierten Futtermittel seine Forellen, damit wir die Tiere in den Becken auch zu Gesicht bekommen können.

Das Fazit für Tag 7: 3 Betriebe, 3 Zukunftsvisionen und noch ein langer Weg hin zur ökologischen Landwirtschaft in der Ukraine. Alle Betriebe stehen vor anderen Herausforderungen bei der Umstellung. Die Menschen leisten Pionierarbeit und versuchen, trotz der geringen Nachfrage der Ukrainerinnen und Ukrainer nach Bio-Lebensmitteln auf Ökolandbau umzustellen und die ukrainische Bevölkerung mit Bio-Lebensmitteln zu versorgen.

Напишіть відгук

Заповніть поля нижче або авторизуйтесь клікнувши по іконці

Лого WordPress.com

Ви коментуєте, використовуючи свій обліковий запис WordPress.com. Log Out /  Змінити )

Google photo

Ви коментуєте, використовуючи свій обліковий запис Google. Log Out /  Змінити )

Twitter picture

Ви коментуєте, використовуючи свій обліковий запис Twitter. Log Out /  Змінити )

Facebook photo

Ви коментуєте, використовуючи свій обліковий запис Facebook. Log Out /  Змінити )

З’єднання з %s